Ein hartes Stück Arbeit gegen Findorff

SG Findorff 4 – SGBN 3 18:25 (7:9)

Am Sonntag, den 9. Februar spielte die dritte Herren der SG Buntentor- Neustadt gegen die Füchse aus SG Findorffs 4. Herren. Nachdem sich alle 12 Spieler auf die andere Weserseite begeben haben, begann das Sonntagabend- Spiel um 18 Uhr.

Entgegen ihrer, aus der Tabelle resultierenden, Favoritenrolle tat sich das Team um Coach Julia Junkersdorf und Fabian Böckmann, der an diesem Spieltag als Torwart agierte, schwer. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, nahm das Spiel langsam aber sicher Fahrt auf. Man war mal wieder in der luxiuriösen Situation auf jeder Position doppelt besetzt zu sein. Nach der ersten Hälfte der ersten Halbzeit war fast jeder der Startspieler bei einer kleinen Verschnaufpause auf der Bank.

Es gelang trotz engagierter Laufleistung nicht sich mehr als 1 Tor von den Rückraumstarken Findorffern abzusetzen. Den ersten „höheren“ Abstand zum Gastgeber gab es als Findorffs Torben Gente Rückraumlinken Tim Wermter während eines Tempogegenstoß von hinten in den Arm griff und in der 21. Minute mit der roten Karte frühzeitig in die Regenration starten durfte. Eine harte aber vertretbare Entscheidung des Schiris aus Grambke, der rückblickend eine sehr konsequente und vertretbare Schiene gepfiffen hat. Zur Halbzeit hat es jedoch trotzdem nur für eine 9:7 Führung für die Gäste gereicht. Nach einer Kabinenansprache, zu der jeder, der wollte einige Aspekte beitragen konnte, ging es vorerst weiter nach vorne in der zweiten Halbzeit.

Wie in der Kabine festgestellt übernahmen das Tore werfen vorerst die Aussenspieler, wie Glenn Gräser, Philip Dischauer, Moritz Kuban sowie Christian Koch, da man in der Findorffer Abwehr auf Aussen erhebliche Mängel festgestellt hat. Nachdem die Treffsicherheit nachließ und die Gegner sich auf die neue Ausrichtung des Positionspiels einstellten, brach man ein. Unkonzentriertheit im Abschluss, schlecht sortierte Abwehr ohne Verteidigungsansätze von Rückraumwürfen und eine zeitweise Torwartleistung mit Raum zur Verbesserung führten in der 50. Minute zum Team Timeout bei einem Stand von 15:15.

Die Schlussphase bot alles, was man sich (nicht) wünscht. Ball auf der eigenen Linie knapp retten, Fouls, Zeitstrafen und eine gute Stimmung in der Halle. Vor allem ist es Interimskeeper Fabian Böckmann zu verdanken, dass man sich bis zum Ende mit sogar 7 Toren zum Endstand von 18:25 absetzen konnte. Ein gehaltener 7- Meter stellt dabei nur eine von vielen Großtaten in den letzten 10 Minuten dar. Auch Rückraum- Rechter Thomas Müller, der in Tarmstedt noch getönt hatte die Position sage ihm zu, obwohl er von da nicht so viel verwandle, traf alleine drei Mal und ließ die Nerven aller SGBN Spieler in den letzten Minuten runterkommen. Die allgemeine Torausbeute verteilt sich wie schon die vergangenen Spiele mehr oder weniger gleichmäßig auf die top- bestückte Aufstellung, die mittlerweile Ausfälle auf so gut wie jeder Position kompensieren kann. Diese Tatsache und die allgemeine Stimmung in der Mannschaft und natürlich nicht zuletzt der nicht zu missachtende Abstand auf den Tabellendritten, lassen das mannschaftsinterne Saisonziel „Aufstieg“ in erreichbare Nähe rücken. Es spielten erfolgreich: Fabian Böckmann, Tobias Fröhlich, Christopher Wennhold, Glenn Gräser (4), Thomas Müller (4), Philipp Dischauer (4), Niklas Kommer, Simon Langer, Tim Wermter mit je 3 Toren, sowie Moritz Kuban und Christian Koch, die je doppelt trafen.

Mit dieser kämpferischen Leistung in der Schlussphase und einer überragenden Ausbeute aus den letzten Spielen, kann sich die dritte Herren aus der Neustadt optimistisch dem schwersten Spiel der Rückrunde widmen, dann geht es nämlich zum Tabellenführer nach Vegesack.

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