Ein hartes Stück Arbeit...

Am Samstag den 30.9.2017 gastierte die HSG Lesum/St.Magnus bei der ersten Herren der SGBN.

Die Begegnungen gegen die HSG Lesum/St.Magnus waren in der Vergangenheit immer wieder hart umkämpfte Spiele gewesen – zuletzt das Finale um den BHV-Pokal, das die Nord-Bremer knapp für sich entscheiden konnten.
Die SGBN konnte in dieser Partie zum ersten Mal in dieser Saison auf eine nahezu vollständig besetzte Bank zurückgreifen. Bei den Gästen hatte es vor der Saison einen großen personellen Umbruch gegeben, sodass vor Spielbeginn nicht absehbar war, mit welcher Aufstellung der Gegner antreten würde. Tatsächlich fanden sich dann auch nur sieben Lesumer Spieler inklusive Torwart in der BSA Süd zur Anpfiffzeit ein.

Doch obwohl die SGBN unter diesen Vorzeichen als Favorit gelten musste, fanden die Neustädter zunächst nicht ins in die Partie. Vor allem die Verteidigungsleistung ließ zu wünschen übrig und es gelang kein ausreichender Zugriff auf die beweglichen Lesumer Akteure. Begünstigt durch fahrlässige Abschlüsse der Hausherren konnten die Gäste schnell auf drei bis vier Tore davonziehen. Auch das nach 15 Minuten genommene team-time-out brachte die Neustädter nicht wieder auf Kurs, sodass die Lesumer beim Spielstand von 18:21 eine drei-Tore-Führung mit in die Kabine nehmen konnten.

Nach einem heißen Pausentee fanden die Hausherren dann in Halbzeit zwei endlich über eine gesunde Aggressivität zurück ins Spiel und konnten sich bis zum 24:24 Ausgleich in der 44. Minute wieder heran kämpfen. Das folgende Powerplay bis zum Spielstand von 29:24 sorgte dann für ein Einknicken der ersatzgeschwächten Gäste und bedeutete die Vorentscheidung. Selbst einige liegengelassene Großchancen in den Schlussminuten konnten den Sieg der SGBN nicht mehr gefährden, sodass die Neustädter am Ende beim Spielstand von 35:33 ihren dritten Saisonsieg im dritten Spiel feiern konnten und sich auf Tabellenplatz 1 in die Herbstferien verabschieden.

Für die SGBN siegten Kai Hellwig und Dennis Katzke im Tor, Kai Köstens, Gordon Gräser (1), Nico Stoll (7), Luca Lagemann (1), Julius Wienholt (2), Jonas Hartmann (6/5), Jan Schnirring (6), Martin Melon (1), David Kleideiter, Erik Linowski (7), Klaas Komischke (4) sowie Coach Alexander Wittkopf.

Den nuliga-Spielbericht gibt es hier

Erfolgreicher Start in die Saison 2017/18 Landesklasse KRAGE

TSV Altenwalde – SG Buntentor Neustadt 30:39 (16:22)

Nach einer ausgesprochen intensiven Vorbereitung auf die Saison 2017/18 ist die SG Buntentor/Neustadt mit großer Motivation und einem vergleichbar kleinen Kader zum Saisonstart ins Cuxland gereist, um gegen den Landesliga-Absteiger TSV Altenwalde anzutreten.

Die Internetpräsenz der Cuxländer ließ im Vorfelde verlauten, dass sie durch die positive Presse, in Bezug auf unsere spielerische Leistung im Pokalturnier der Vorwoche, gewarnt seien. Dementsprechend startete Altenwalde hochmotiviert und mit viel Tempo in die Partie. Die Mannschaft, auf die wir trafen, watete mit einer durchmischten Truppe aus Youngsters und Routiniers auf. In dieser Konstellation schafften sie es, uns zu Beginn der Partie bis zum Spielstand von 6:3 davon zu ziehen (8. Spielminute). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir anscheinend noch nicht richtig ins Spiel finden können.
Nun fing unsere Mannschaft um (Spieler-)Trainer Alexander Wittkopf jedoch an, den Gegner besser zu lesen und sich an die Klebe am Spielgerät zu gewöhnen. Der Ball lief flüssiger durch die Reihen und die Abstimmung untereinander passte sich dem temporeichen Spiel an. So war es, dank einer stabileren Abwehr möglich, den Vorsprung der Cuxländer bis zur 14. Spielminute zu egalisieren (10:10). Im Anschluss an einen gehaltenen Siebenmeter, konnten wir den Altenwalder-Coach Viktor Wink mit einem Drei-Tore-Lauf zum Griff der grünen Karte bewegen (18. Spielminute).
In Folge gelang es uns, zum Ärger der circa 150 Zuschauer, mehr und mehr, dem Gegner unser Spiel aufzudrücken und die Schwächen des Gegners in der Abwehr eiskalt auszunutzen.
Bis zum Halbzeitpfiff konnte der Vorsprung durch schnelles Spiel einer geschlossenen Mannschaft und deren treffsicheren Außen auf sechs Zähler (16:22) ausgebaut werden.
So war es für die acht angereisten Feldspieler möglich einen Pausentee der entspannteren Art zu genießen.

In die zweite Halbzeit starteten wir mit Ballbesitz. Selbiger wurde direkt vom treffsicheren Jan. S (9 Tore) genutzt, um den Vorsprung weiter auszubauen. Bis zur 42. Spielminute konnten wir auf ganze zehn Zähler davon ziehen (20:30).
Jedoch muss man der Mannschaft aus Altenwalde bescheinigen, dass sie den Kampfgeist zu keinem Zeitpunkt des Spiels verloren haben. Trotz drei vergebener Strafwürfe versuchte die Truppe aus Altenwalde ihr Unheil noch abzuwenden. Folglich verlief auch das letzte Drittel der Spielzeit mit viel Biss.
Der Sieg konnte uns allerdings nicht mehr aus den Händen genommen werden. Durch eine sichere Abwehr, eine ordentliche Präsenz zwischen den Pfosten und dem nötigen Geschick im Angriff, konnte der Vorsprung sukzessive bis zum Endstand getragen werden.
An diesem Spieltag hat, bis auf die Personaldichte, alles bei uns gestimmt. Herausragend war allerdings die Leistung des Außenspielers Jan Lammers, der mit elf (11/4) Zählern einen großen Anteil am Offensiv-Erfolg der Neustädter beisteuerte. Ebenso stark trat, wie bereits erwähnt Jan S. auf (9). Ein Dank geht zudem an Henrik aus der zweiten Mannschaft der SGBN, der uns tatkräftig zu unterstützen wusste. Zuletzt noch ein Lob an den Unparteiischen, der den harten, wenn auch fairen Saisonauftakt beider Mannschaften äußerst souverän über die Spielzeit leitete.
 
Den Saisonstart versüßten für die SGBN:
Alex & KaiTW im Tor; Erik (4) – Martin (3) – Jan L. (11/4) – Jan S. (9) – Nico (1) – Marius (4) – Gordon (5) – Henrik (2)

Ein Satz mit „X“ – mit Harz wird´s nix

SG Arbergen-Mahndorf – SGBN 33:19 (Halbzeit 15:12)

Nach den beiden Siegen im Hinspiel und im Pokal fuhren wir mit dem Vorsatz in den Bremer Osten, auch dieses Mal die Punkte auf unser Konto zu buchen. Aufgrund der bisherigen Heimergebnisse des Gegners war uns aber auch bewusst, dass dieses Vorhaben nicht einfach umzusetzen sein würde – zumal in der gegnerischen Halle für unsere Liga einzigartige Verhältnisse vorherrschen: Es wird dort mit Harz gespielt – und zwar mit sehr viel Harz, wie wir noch feststellen sollten……

Der Matchplan war klar, es musste schnell über alle Positionen gespielt werden, um die Deckung des Gegners in Bewegung zu bringen und um Lücken im starken Mittelblock zu schaffen.
Dass die SGAM einen gewissen Respekt vor uns hatte, wurde gleich zu Spielbeginn deutlich, als zwei der Spieler den bereits für UNSEREN Anwurf bereit liegenden Ball nochmal mit einer extra Schicht Harz versehen haben – wohlwissend, dass wir üblicherweise ohne Klebe unterwegs sind und damit unsere Schwierigkeiten haben würden.

So kam es dann auch – die ersten Pässe landeten auf den Füßen und der Gegner konnte mit 4:1 in Führung gehen. Bereits in dieser Phase wurde deutlich, bei welchen unserer Spieler heute keine Freude aufkommen würde und wer sich zumindest einigermaßen würde aus der Affäre ziehen können.
Ebenso war schnell klar, dass unser geplantes schnelles Spiel nicht umsetzbar war, da kaum ein Pass planmäßig zum Empfänger kam.
Dennoch konnten wir zum 4:4 ausgleichen und das Spiel bis zum 9:9 wider Erwarten offen gestalten. Durch mehrere Wechsel verloren wir dann etwas den Faden, doch der Halbzeitstand von 15:12 ließ uns weiter auf die Punkte hoffen.

Der Start in die zweie Hälfte ging – mit neuem Harz – allerdings völlig in die Hose. Den Arbergern gelang ein spielentscheidender 6:0 Lauf, welcher sie in einen wahren Rausch brachte und uns den Zahn zog.
Über 26:16 bis hin zum 33:19 wurde dann die für uns höchste Niederlage der Saison besiegelt.

Wie ist dieses Ergebnis zu bewerten?
Aus Sicht der Arberger haben diese alles richtig gemacht und ihren einzigartigen Heimvorteil einmal mehr perfekt genutzt. Alles auf das Harz zu schieben, wäre allerdings auch zu einfach, denn zum Einem hat der Gegner eine richtig gute Truppe mit einer beindruckenden Abwehr auf der Platte und zum anderen hätten wir trotz der Backe zumindest eine bessere Deckung spielen können.
Doch wir ticken nun mal so, dass bei Spielen ohne sportliche Bedeutung, die dann nicht einmal Spaß machen – was heute ohne Frage der Fall war – Leidenschaft und Ehrgeiz nur schwer zu wecken sind.

Insofern haken wir dieses Spiel als einmaliges Ereignis ohne weitere Bedeutung ab und gehen mit dem Vorsatz in die Osterpause, die letzten drei Spiele der Saison mit maximaler Punktausbeute zu bestreiten.

Noch immer klebrige Bälle haben:
Kai und Alex im Tor; Kai K. – Rasmus (1) – Gordon – Julius(1) – Jonas (2) – Jan S. (7) – Martin – David (2) – Erik (1) – Joko (5)

Und täglich grüßt das Murmeltier – erneute knappe Niederlage gegen Lesum

SGBN1 – HSG Lesum/St. Magnus 29:30 (Halbzeit 15:15)

Es gibt manchmal Mannschaften, die liegen einem einfach nicht – in diesem Fall die Truppe aus Lesum, die wir nach dem für uns unglücklichen Unentschieden im Hinspiel und der knappen Niederlage mit einem Tor im Pokal auch beim dritten Aufeinandertreffen nicht schlagen konnten. Im Sport wird dann gerne das Wort „Angstgegner“ bemüht, was in diesem Fall aber unzutreffend wäre, denn die Partien sind einfach immer auf hohem Niveau sehr ausgeglichen, wenn auch bislang immer mit dem glücklicheren Ende für die HSG.
Wie bei den bisherigen Aufeinandertreffen war auch diese Partie von hohem Tempo und vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Schöne Tore wechselten sich mit einfachen Ballverlusten in schönster Regelmäßigkeit ab und auch die Führung ging hin und her. Insofern war der Halbzeitstand von 15:15 folgerichtig und es war klar, dass es bis zuletzt eng bleiben würde.
Beim Pausentee gab es nur zwei Themen: Eigene Fehler reduzieren und in der Abwehr besser als Mannschaft arbeiten, um die Lücken schneller zu schließen.
Während die Deckungsaufgabe trotz der erneuten 15 Gegentore zufriedenstellend gelöst wurde, gelang es uns nicht, die Fehler im Angriff entscheidend zu minimieren. Zwar führte der gebundene Angriff regelmäßig zu 100%igen Chancen – doch wurden diese zu häufig vergeben bzw. durch gute Aktionen des Lesumer Torwarts vereitelt.
Da über Schnellangriffe immer wieder einfache Tore erzielt wurden und auch der Gegner weiter Fehler machte, konnten wir dennoch mit 27:25 in Führung gehen.
Mehrere Fehler nacheinander ermöglichten Lesum dann 4 Tore nacheinander zur eigenen 2 Tore Führung, die wir zwar noch einmal ausgleichen konnten – nicht aber den letzten Treffer der Gäste, der das Spiel entschied.
Somit fällt dieses Spiel in die Kategorie „kann man verlieren“ – rückwirkend betrachtet, hätte es aber nicht sein müssen und nicht sein dürfen. Doch in diesem Spiel waren wir nicht in der Lage, unser Angriffsspiel durchgehend auf dem nötigen Niveau zu halten, um einen zwar starken, nicht aber überlegenen Gegner zu schlagen.
Daher muss es das Ziel sein, schon am kommenden Wochenende zu alter Stärke gegen den ATS Bexhövede zurück zu finden, um weiter um den 5. Tabellenplatz mitspielen zu können.

Das Murmeltier haben gesehen: Kai und Dennis im Tor; Kai K. (1) – Rasmus (3) – Florian (1) – Marius (5) – Gordon (2) – Julius (3) – Jonas (7) – Jan S. (4) – Martin (1) – Erik (1) – Joko (1)

Geschlossene Mannschaftsleistung führt zum Sieg gegen HSG Bruchhausen-Vilsen

SGBN – HSG Bruchhausen-Vilsen 33:26

Nach dem zuletzt erkennbaren Aufwärtstrend wollten wir auch gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen einen weiteren Sieg einfahren, um nicht doch noch in den Abstiegskampf abzurutschen. Die Vorzeichen der Partie waren nicht unbedingt die Besten. Unser Abwehrchef Rasmus hatte sich im Spiel gegen Stedingen verletzt und auch Rückraumbomber Schnörres wurde von einem gripalem Infekt gestoppt. Hinzu kam noch das Fehlen von Weltenbummler Julius. Aber auch unsere Gegner mussten auf einige Leistungsträger verzichten und reisten stark ersatzgeschwächt in der Hölle Süd an.
Wir machten direkt mit dem Anpfiff klar, dass sie die Punkte heute in der Neustadt bleiben sollten. Nachdem eine erste 4 Tore Führung rausgespielt wurde, schlich sich leider ein wenig der Schlendrian ein und die HSG konnte ausgleichen. Bis zum Pausentee erspielten wir allerdings wieder einen 3 Tore Vorsprung.
Die Halbzeitsansprache war klar: Bei einem 16:13 zur Halbzeit kann man über den Angriff nicht groß meckern, 13 Gegentore waren aber zu viel.
Der Start in Hälfte zwei glückte uns diesmal besser als in vielen Spielen zuvor, wir schafften es zwar nicht uns deutlich abzusetzen, konnten unseren Vorsprung aber aufrechterhalten. Auch wenn die HSG immerwieder auf 1-2 Tore aufschließen konnte, war der Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Bei uns griff an diesem Tag ein Rad ins andere, alle Spieler ergänzten sich perfekt und auch die beiden länger abwesenden Luca und Nico fügten sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge ein. So gelang es uns den Sieg zum Ende hin in der Höhe auf 33:26 auszubauen.

Für die SGBN am Ball:
Kai-Felix und Dennis im Tor, Kobe (3), Erik (4), Gordon (2), Klaas (1), Marius (4), Luca (1), Kai (3), Jonas (7), Nico (3), Martin (1), Jan L. (2) und David (2)

Aufwärtstrend der 1. Herren setzt sich fort

11.03.2017 HSG Stedingen – SGBN: 29:29 (Halbzeit 11:14)

Nach dem besseren Spiel und Sieg in der letzten Woche hofften wir auf eine Bestätigung gegen eine Mannschaft aus dem Spitzenquartett unserer Liga. Dabei fuhren wir zwar noch ersatzgeschwächt ins niedersächsiche Umland, hatte aber in den Hinspielsieg noch in guter Erinnerung. Aber auch der Gegner schien sich an uns zu erinnern und lief mit voller Besetzung auf, reaktivierte sogar noch Spieler aus vergangenen Zeiten für dieses Spiel. Wir werden also ernst genommen!
Wir nahmen uns vor, uns ins fremder Halle gut zu präsentieren, was auch mit einem beeindruckenden Start gelang. Die Stedinger mit unserer variablen Deckung am Anfang überfordert, wir kamen zu einfachen Ballgewinnen und erwischten einen Traumstart zur 4:9 Führung. Die überraschten Gegner fingen sich dann aber und veränderten die Aggressivität Ihrer Deckung, unsere Spielzüge wurden immer wieder unterbrochen, wir fingen an, zu früh und unüberlegt abzuschließen und Stedingen kämpfte sich wieder langsam heran, warf sogar das 10:11, erst dann konnten wir uns noch mal kurz zum 11:14 Halbzeitstand absetzen.
Der Pausentee war entspannt, wir waren besser im Spiel, als wir erwarten konnten, also wollten wir im Wesentlichen nicht viel ändern, wollten uns dafür aber etwas aggressiver zeigen, weil der allein pfeifende Schiedsrichter viel zu viel durchgehen ließ. So ähnlich muss auch der Ansatz des Gegners gewesen sein, es gab jedenfalls auf beiden Seiten etwas mehr versteckte Foulspiele, Reklamieren und Meckern wurde zur Tagesordnung. Das Handballspiel wurde zum Handballkampf mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten, gutem Torwartspiel bei uns, vielen Pfostentreffern an das Stedinger Tor, insgesamt mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft, die über 18:16 zu einer 27:25 Führung kurz vor Schluss gelangten. Wir konnten zwar noch zum 28:28 ausgleichen, die Stedinger hatten aber genug Zeit, einen Angriff komplett auszuspielen und kamen glücklich zum 29:28 etwa 15 Sekunden vor dem Ende. Wir spielten den Anwurf schnell aus und kamen mit einem einfachen Stoßen von der Mitte zum Halben zu einem freien Abschluss 5 Sekunden vor Spielende. Leider traf Jan S. nur den Innenpfosten, von dort sprang der Ball aber zu unserem Rechtsaußen Jan L., der dann sicher gegen den noch liegenden Torhüter verwandelte. 1 Punkt für jeden ist der einzige richtige Abschluss für dieses Spiel, da waren sich beide Mannschaften einig.

In Stedingen kämpften:
Kai und Dennis im Tor; Rasmus (3) – Florian – Marius (2) – Gordon (2) – Jan L. (5) – Jonas (9+3) – Jan S. (1) – Martin (1) – Erik (2)

Quo Vadis – wohin geht der Weg der 1. Herren?

26.02.17 HC Bremen/Hastedt – SGBN 34:28 (Halbzeit 12:9)

Nach dem unglücklich verlorenen Pokalfinale und dem darauffolgenden unterirdischen Auftritt am letzten Wochenende bei der Heimniederlage gegen Arsten kam das Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer gerade recht, um Erkenntnisse über den weiteren Weg der 1. Herren zu liefern.
Nominell war die Mannschaft mal wieder komplett, doch es stellte sich die Frage, wie sich die Abwesenheit mehrerer Spieler in den letzten Wochen sowie das Fehlen des Abwehrchefs und die Verletzung des Spielmachers auswirken würden? Nachdem wir das Hinspiel gewonnen hatten, waren wir willens, die Punkte zu holen – so aber auch der Gastgeber, der in Bestbesetzung auflief.

Aller Widrigkeiten zum Trotz erwischten wird einen guten Start und konnten mit 2:0 in Führung gehen. Doch schnell wurde sichtbar, dass das für uns ungewohnt klebrige Spielgerät heute dem eine mehr und anderen weniger gut lag, so dass sich schöne Tore mit einfachen Fehlern abwechselten. Dennoch blieb das Spiel bis zum 6:6 offen, bevor einige technische Fehler und vor allem schlechte Abschlüsse dem Gegner einen Lauf bis zum 12:7 ermöglichten.

In die Halbzeit ging es dann mit 12:9 – einem durchaus aufholbaren Rückstand. Beim Pausentee wurde festgestellt, dass die Deckung inklusive der Torhüter angesichts von nur 12 Gegentoren ihre Arbeit gut gemacht hat und dass im Angriff der Ball zur Vorbereitung guter Chancen schneller und länger laufen muss.

Gewillt, dies umzusetzen ging es wieder auf das Parkett – und alles kam anders. Ballverluste im Angriff ermöglichten Hastedt leichte Kontertore und der neu formierte Mittelblock bekam keinen Zugriff auf die Rückraumschützen des Gegners, die immer wieder frei zum Wurf kamen. Mit zunehmender Spieldauer machten sich die fehlenden Alternativen und die fehlende Abstimmung mehr und mehr bemerkbar, so dass das Spiel spätestens beim 33:23 gelaufen war. Ein kleiner Endspurt verbesserte das Ergebnis noch kosmetisch, konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass heute in Hastedt für uns nichts zu holen war.
Quo Vadis SGBN?

Neutrale Zuschauer hatten den Eindruck, dass trotz des deutlichen Ergebnisses durchaus mehr möglich gewesen wäre und vor allem fühlte sich das Spiel gegenüber dem Desaster der Vorwoche ganz anders an. Der Einsatz war in Ordnung, es stand wieder eine Mannschaft auf dem Feld und auch spielerisch ging es wieder in die richtige Richtung. Auch wenn die nächsten Wochen personell noch einige Probleme mit sich bringen, sollten wir an die guten Leistungen der Hinrunde bald wieder anknüpfen können.

Gegen den HC Bremen/Hastedt versuchen das (fast) unmögliche:
Kai und Dennis im Tor; Kai K. – Florian (1) – Marius – Gordon – Jan L. (2) – Julius (3) – Jonas (3) – Jan S. (10) – Martin (2) – Erik (2) – Joko (4) – David (1)

Eine gebrauchte Woche für die 1. Herren

Nachdem bereits am Donnerstag das Pokalfinale in Lesum unglücklich verloren wurde, kam am Wochenende eine weitere völlig unnötige Niederlage dazu.
Gegen die alte Garde aus Arsten spielten die Mannen von Alex Wittkopf zu keiner Zeit den Handball zu dem sie in der Lage sind. Immer wieder wurden Großchancen ausgelassen und in der Abwehr wurde kein probates Mittel gegen die minutenlangen Angriffe der Arstener gefunden.
Jegliches Tempospiel, welches das Team in den letzte Wochen dieser Saison so stark und unberechenbar gemacht hatte, wurde nicht umgesetzt. Selbst der Schiedsrichter, seines Zeichens Spieler des Stadtpokalsiegers aus Lesum merkte an, dass die Mannschaft aus der Neustadt wie ausgewechselt wirkte.
Bis zur Halbzeit konnten wir das Spiel noch ausgeglichen gestalten, danach schlichen sich noch mehr Fehler als in der ersten Hälfte ein.

Es lohnt nun aber nicht dieses Spiel weiter zu analysieren, wir müssen einfach den Mund abwischen und weiter machen. Für die zukünftigen Spiele müssen wir alle wieder eine Schippe mehr drauf legen und vor allem auch gegen vermeintlich schwächere Mannschaften Vollgas geben.

Für die SGBN spielten: Dennis und KaiTW im Tor, Kai (3), Rasmus (2), Kobe (2), Marius (2), Jan (3), Julius (3), Jonas (1), Martin (1), Joko (4) und David

Pokal und Liga – zwei Seiten einer Medaille

19.01.17 Pokal SGBN1 – TV Lilienthal 43:24 (Halbzeit 23:13)
21.01.17 Liga SGBN1 – TSV Otterndorf 31:34 (Halbzeit 18:14)

Was gibt es nicht alles für schöne Wortspiele – Licht und Schatten, Freud und Leid, Lust und Frust…und alle treffen auf die beiden Spiele innerhalb von 2 Tagen der letzten Woche zu.

Während das Spiel im Pokal gegen die sicher auch überforderten Gegner aus Lilienthal mit großem Elan und großer Leidenschaft zu einem sehr deutlichen Ergebnis geführt wurde, blieben Einstellung, Tempo, Spielwitz und Aggressivität im Ligaspiel gegen Otterndorf in der Kabine oder gleich zu Hause.
Da wir das Hinspiel mit einem Tor verloren hatten, hatten wir wie in der Vorwoche gegen Woltmershausen eigentlich etwas gut zu machen und Entsprechendes vor dem Spiel auch besprochen.

Dennoch war von der ersten Minute an zu spüren, dass heute irgendetwas nicht passte. Vielleicht war in den Köpfen der leichte Sieg vom Pokal oder der Tabellenstand des Gegners dafür verantwortlich, dass man das Spiel nicht ernsthaft anging. Anders ist das kraft- und emotionslose Auftreten einiger Spieler kaum zu erklären.

So entwickelte sich ein enges und nicht gerade hochklassiges Spiel, in welchem wir uns bis zum 13:12 nicht richtig absetzen konnten. Im Angriff hatten wir Probleme gegen die körperlich präsente Deckung, welche dem Gegner mehrere Konter ermöglichte, und in der Deckung fielen immer wieder zu einfache Tore. Lediglich das Tempospiel über die zweite Welle brachte einige Erfolge, die uns im Spiel ließen.

Nach einer Auszeit kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam dann unsere stärkste Phase, in der wir uns auf 18:14 absetzen konnten.
Beim Pausentee gab es viel zu besprechen – insbesondere wurde mehr Beweglichkeit im Angriff gefordert. Zudem musste der Gegner die 2. Halbzeit in doppelter Unterzahl beginnen, so dass wir auf einen Ballgewinn aus waren um gleich ein Tor nachlegen zu können.

Doch es kam anders – die Otterndorfer erzielten in Unterzahl zwei Tore und waren beim 18:17 nach kurzer Zeit wieder im Spiel.
Es blieb daraufhin ein enges Spiel, in dem wir uns nach einiger Zeit wieder auf 26:22 absetzen konnten. Aber anstatt nun zu fighten um dieses Ergebnis zu halten oder auszubauen, fiel das Gebäude auseinander.

Angriffe wurden unkonzentriert abgeschlossen, die Deckung stellt die Arbeit ein und auch die Torhüter bekamen keinen Ball mehr zu fassen. Die Otterndorfer gerieten förmlich in einen Spielrausch, glichen zum 28:28 aus und gingen dann in Führung, die sie sich nicht mehr nehmen ließen.
Alles in allem ein sehr enttäuschendes Spiel der SGBN – aber auch kein Beinbruch. Die Lehre daraus ist, dass ohne die richtige Einstellung in dieser Liga kein Spiel zu gewinnen ist.

Dass wir es besser können, haben wir mehrfach gezeigt – es ist vielleicht der nötige Weckruf gewesen, um sich wieder zu konzentrieren und Fahrt aufzunehmen.
Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Samstag beim nächsten Heimspiel gegen SVGO 2.

Es spielten:
Kai und Alex im Tor; Rasmus (3) – Florian (1) – Gordon (2) – Nico – Julius (1) – Jonas (4) – Jan S. (8) – Martin – Erik (6) – Joko (4) – Patrick (1) – David

Niederlage im Spitzenspiel gegen Woltmershausen

TS Woltmershausen – SGBN 35:32 (19:15)

Nach einem bisher überaus erfreulichen Saisonverlauf standen wir am 14.01.2017 im Spitzenspiel der TS Woltmershausen gegenüber. Im Hinterkopf der Mannschaft war noch die denkbar knappe Niederlage aus dem Hinspiel sowie die beiden Verletzungen von Erik und Kai. Auch die Gedanken an mögliche Aufstiegschancen bei einem Sieg in Woltmershausen waren vorhanden. Leider schienen die diversen Gedankenspiele einen Großteil der Mannschaft in ihrem Handballspiel zu hemmen, anders ist es nicht zu erklären, dass wir ausgerechnet in diesem Spiel einige vermeidbare Fehler machten, die uns letztendlich die Chance auf einen möglichen Sieg nahmen.
Bis zur Mitte der ersten Halbzeit hielten wir gut mit der TS mit und konnten die ein oder andere Führung erspielen, leider verletzte sich Marius bei einem „Stürmerfoul“ unnötig und musste zur Behandlung ins Krankenhaus aufbrechen. Zur Halbzeit lagen wir mit 19:15 hinten und allen war klar, dass eine Leistungssteigerung in der Abwehr her musste.
Leider trat genau das Gegenteil ein, die Mannschaft aus Woltmershausen konnte sich weiter absetzen und führte zwischenzeitlich mit zehn Toren. Anstatt aufzugeben bewies das Team aus der Neustadt Moral und kämpfte sich Tor um Tor heran. Kurz vor Ende der Partie betrug der Torunterschied tatsächlich nur noch zwei Tore. Schlußendlich schafften wir es aber nicht mehr das Spiel zu drehen, da wir in diesem Spiel eine zu lange Schwächephase hatten. Dennoch sollten wir vorallem auf die Endphase aufbauen, in der wir die Köpfe nicht hängen ließen sondern uns Tor für Tor herangekämpft haben.

Für die SGBN am Ball:
Kai-Felix und Alex im Tor, Rasmus (4), Kobe (2), Gordon (2), Nico (3), Julius (4), Jonas (10), Schnörres (3), Luca (2), Klaas (3)